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Tasso
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Tasso

Wie kam ich dazu?
Als ich klein war, lag ich am Liebsten unter dem Küchentisch meiner Grosseltern und malte. Eines Tages hatte ich die Idee, meine Unterschrift und das Datum unter den Tisch zu schreiben und konnte so beobachten, wie sich Jahr um Jahr der Stil veränderte. Noch während meiner Schulzeit sah ich im Fernsehen meine erste Dokumentation über Graffiti. Das musste ein Sonntagnachmittag gewesen sein und der Titel war “Style Wars” (versehen mit deutschen Untertiteln). Ich hatte keine Ahnung, über was sie sprachen, aber ich mochte es sehr, es war grossartig, bunt und absolut mein Ding.

Die Jahre vergingen bis sie 1985 “Beat Street” in den ostdeutschen Kinos zeigten. Wie jeder dritte Teenager war auch ich bemüht zu breakdancen. Aber die Faszination für Graffiti war stärker und ich wußte, dass ich mein erstes Bild sprühen wollte. Auch wenn mir zu dieser Zeit noch nicht bewusst war, wie wichtig eine eigene Unterschrift ist. Die Unterschrift galt es immer wieder neu zu kreieren und den Stil immer wieder zu variieren. Alles was ich schrieb war… HipHop don`t stop – Throw up.

Um es noch schlimmer zu machen, verschwanden alle Sprühdosen aus den Läden der DDR, um auch die geringste Möglichkeiten zu vermeiden, AntiDDR Parolen an die Wände zu schreiben. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, meine Vision hinter mir lassen zu müssen und neue Wege zu gehen.

Jetzt kam der politische Wandel… und mein erstes Graffiti! Ich brauchte einige Zeit um zu realisieren, dass in Großstädten wie Chemnitz die Jugendlichen längst die Sprühdosen entdeckt hatten und 1990 so viele Pieces malten, dass man sich wie in West Deutschland fühlte. Im Jahr 1991, mit 25, sprühte ich mein erstes Piece. In den folgenden drei Jahren wurden nicht mehr als drei Pieces fertig. Demnach betrachte ich 1994 als meinen persönlichen Startpunkt. Von Anfang an wollte ich mich nicht auf einen bestimmten Style festlegen. Ich wollte die Freiheit, mich und meine Vielseitigkeit auszuprobieren und immer wieder neue Wege zu beschreiten.

In unserer kleinen Stadt, Meerane, fand ich einen Gleichgesinnten, den ich noch aus den ersten Tagen kannte, sein Name war BART. Und wir gründeten die StyleWandBombers. In unserer aktivsten Phase waren wir bis zu 6 Mitglieder – 1998 gingen wir dann aber getrennte Wege.

Im selben Jahr gründete ich, mit ANIZ aus Dessau, die DSA Crew. Zur Crew gehörten: DARM (Dessau), COP 24 (Köthen), JMF (Döbeln), KIOSK, SÄLB, Klar, MONET (alle Zwickau), KAN (Weimar, MALUN (Ingolstadt), KASTORE, KAFEH (Calbe), DESUR (Gera), AKUT (Schmalkalden). Zusätzlich nahmen wir noch die DSA-GIRLS dazu: WENCH (Wien)… Im November zog ich mich aus der DSA-Crew zurück und trat in die MaClaim-Crew von AKUT, CASE und RUSK ein, um Deutschland und den Rest der Welt mit unserem fotorealistischen Arbeiten zu fluten.
 


Biografie von Tasso

2000 – Heute       
Arbeitet als selbständiger Künstler und erledigt Auftragsarbeiten (Leinwände und Fassaden)
Verschiedene Ausstellungen und Graffiti Events


2001   
Beitritt zur Künstlergruppe „Ma‘ Claim“


2006       
Publikation des Buchs "Ma`Claim - Finest photorealistic Graffiti“
Organisation des ersten Urban-Art Events IBUg

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